Ein Zukunftsweg für das ZukunftsLAND

Eine Schnellverbindung für Radfahrer von Isselburg an der niederländischen Grenze bis nach Coesfeld inmitten des westlichen Münsterlandes – das ist Regio.Velo. Auf der rund 60 km langen Strecke sollen im Rahmen der Regionale 2016 optimale Bedingungen für den schnellen Radverkehr geschaffen werden. Im ohnehin schon fahrradverrückten Münsterland werden so im Alltag mit dem Fahrrad oder E-Bike neue Reichweiten für neue Zielgruppen interessant. Die Städte an der Strecke rücken noch enger zusammen – mit positiven Effekten für Geldbeutel und Gesundheit, regionale Wirtschaft und Umwelt und nicht zuletzt auch für den Spaß an der schnellen Fortbewegung mit eigener Muskelkraft!

Meldungen aus dem Projekt

April 2016: Regio.Velo erhält A-Status der Regionale 2016

Passend zum Start in die Fahrradsaison 2016 erhält Regio.Velo die höchste Qualifizierungsstufe der Regionale 2016. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Pressemitteilung.

März 2016: Ausführliche Regio.Velo Machbarkeitsstudie online verfügbar

Die ausführliche Regio.Velo Machbarkeitsstudie (ohne Anlagen) steht zum Download bereit.

Dezember 2015: Signale stehen auf Grün - Regio.Velo kann in die nächste Planungsstufe gehen

Politischen Gremien stimmen für Fortführung des Radschnellwegprojektes

Im Dezember 2015 haben die zuständigen Fachausschüsse der Projektkommunen sowie der Kreistag Borken dem Projektfortgang Regio.Velo mit breiten Mehrheiten zugestimmt. Insofern liegen nun gleichlautende Beschlüsse aus allen Fachausschüssen der Kommunen sowie dem Kreistag vor. Die Signale stehen auf grün.

Das Projekt kann in die weitere Ausführungsplanung gehen.

 

Kabinett beschließt Änderung des Straßen- und Wegegesetzes

Die Landesregierung will künftig Radschnellwege als neue Wegekategorie „Radschnellverbindungen des Landes“ einführen. Dazu hat das Landeskabinett die Eckpunkte für die Änderung des Straßen- und Wegegesetzes des Landes beschlossen. Mit der Aufnahme der neuen Kategorie fallen die Radschnellverbindungen analog zu den Landesstraßen in die Baulast des Landes.

Weitere Informationen finden Sie hier.

November 2015: Eine Autobahn fürs Fahrrad

Kurzfassung der Machbarkeitsstudie verfügbar

Es ist soweit: Die vertiefende Machbarkeitsstudie zum Projekt Regio.Velo wurde von den beauftragten Planungsbüros fertiggestellt.

Die Machbarkeitsstudie sieht in der ehemaligen Bahntrasse zwischen Isselburg und Velen sehr gute Voraussetzungen für die Streckenführung. Die positiven Nutzeneffekte wie die Einsparung von CO2 und von zigtausenden Pkw-Fahrten übertreffen die Kosten um den Faktor vier. Der Nutzen, der dem Radschnellweg zugerechnet werden kann, ist also beträchtlich größer als die anfallenden Kosten von rund 42 Millionen Euro. Bauen und unterhalten soll das Regionale 2016-Projekt nach derzeitigem Stand das Land Nordrhein-Westfalen.

Eine Kurzfassung der Machbarkeitsstudie informiert Sie über die wesentlichen Ergebnisse und bringt Sie auf den neuesten Stand.

Radschnellweg im Selbsttest

Wie es sich in Zukunft auch auf dem Regio.Velo Radschnellweg fahren lässt, kann man bereits im Ruhrgebiet testen. Ein erster Abschnitt des Radschnellweg Ruhr (RS1) wurde bereits am 27.11.2015 eröffnet. In einem Selbstversuch hat WDR 5-Reporterin Stephanie Grimme den ersten Streckenabschnitt befahren. 

Hören und Lesen Sie selbst unter:

http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/radschnellwegruhr-100.html

Oktober 2015: Ergebnisse vertiefende Machbarkeitsstudie

Regio.Velo Machbarkeitsstudie mit vielversprechenden Ergebnissen
Der Regio.Velo Radschnellweg nimmt Fahrt auf. Die vertiefende Machbarkeitsstudie ist inzwischen erstellt. Es zeichnet sich ein positives Bild ab. Die Erarbeitung erfolgte seither gemeinsam mit den Planerbüros PTV Transport Consult GmbH aus Düsseldorf und der Goudappel Coffeng Ingenieurgesellschaft aus Deventer (NL). Zusätzlich wurde für notwendige Untersuchungen von Fragen zur Umwelt- und Landschaftsplanung das Büro Ingolf Hahn Landschafts- und Umweltplanung aus Essen eingebunden.
Die Hauptzielsetzung der vertiefenden Machbarkeitsstudie besteht in der fachplanerischen Konkretisierung des Radschnellwegs. Dabei sollen Fragen des Streckenverlaufs, der Verkehrspotenziale und Kosten-Nutzen-Relationen beantwortet als auch Belange des Natur-und Artenschutzes berücksichtigt werden.

Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie sollen nun in einem weiteren Schritt die politischen Gremien der beteiligten Projektkommunen nunmehr darüber entscheiden, inwieweit der Planungsprozess fortgeführt wird.

 

September 2015: Wanderausstellung und Lastenradparade

Ausstellung: „Transporträder heute“ zeigte  Transportwunder auf zwei Rädern in der Region
Das Fahrrad ist bereits lange nicht mehr nur bloßes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. In vielen Städten wächst die Zahl von Transporträdern als umweltfreundliche Alternative zum PKW. Mit einer Lastenrad-Wanderausstellung Strecke hat die Regionale 2016 Agentur neue mobile Lösungsansätze aufzeigen wollen. Bürgerinnen und Bürger sollen so in der Region motiviert werden, das Auto auch mal stehen zu lassen. Station machte die Ausstellung vom  26.August bis zum 16. Oktober an  Standorten entlang der geplanten Regio.Velo Strecke  in Bocholt, Rhede, Borken und Coesfeld.
Entwickelt und zur Verfügung gestellt wurde die Ausstellung vom ADFC Sachsen. In der Ausstellung wurden neben dem Elektro-Lastenrad „RUDi“ der Regionale 2016 Agentur und „GEORG“ der Stadt Bocholt auch weitere Transporträder präsentiert.

Klingelnd durch die Innenstadt- Erste Lastenradparade in Bocholt

Vor dem Hintergrund der Wanderausstellung und im Kontext zur diesjährigen Woche der Mobilität fand die erste Lastenradparade in der Fahrradstadt Bocholt statt. Insgesamt 14 Lastenräder und Lastenradbegeisterte fuhren klingelnd durch die Bocholter Innenstadt. Auf dem Marktplatz wurde bot sich die Möglichkeit interessierte Bürger sich zu den vielfältigen Transportgefährten zu informieren und teilweise selbst eine kleine Runde zu drehen. Neben „Georg“, dem freien Lastenrad für Bocholter Bürger waren u.a. auch das Münsteraner Lastenrad „Lasse“ sowie „RUDi“ das Lasten- und Informationsrad der Regionale 2016 Agentur beteiligt. Zudem hatten einige Privatpersonen ihr Lastenrad mitgebracht und konnten so von eigenen Erfahrungen erzählen.

Faltplan zum Regio.Velo Projekt

Ein informativer Faltplan zum Regio.Velo Projekt ist nun verfügbar. Neben dem Streckenverlauf gibt es weitere Informationen rund um den geplanten Radschnellweg.

Juni 2015: Radexkursion in die Niederlande

Welchen Komfort, welche Sicherheit und welche Geschwindigkeiten ein Radschnellweg für den Benutzer ermöglicht, das kann man nicht theoretisch erklären. Das muss man erleben. Bei einer Exkursion in die Niederlande zum Fietssnelweg F35 Twente nutzten im Juni 2015 zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung der beteiligten Kommunen die Gelegenheit für einen eigenen "Feldversuch". Neben der Fahrt auf einer Etappe des Radschnellweges stand auch der Austausch über die niederländische Fahhradpolitik auf dem Programm.

Borio TV war dabei und hat einen kurzen Film über die Exkursion gemacht.

 

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